Rheinmetall Dividende 2027

Rheinmetall AG
RHM DE0007030009
1.012,00 € -1,29 %

Wichtige Kennzahlen

Dividendenrendite
1,14 %
Jahresdividende im Verhältnis zum aktuellen Kurs
Dividende
11,50 €
Dividendenvorschlag je Aktie, Beschluss durch die Hauptversammlung steht aus
DiviScore
81 Hervorragend
Bewertung der Dividendenqualität
5-Jahres CAGR
+41,9 %
Durchschnittliches jährliches Dividendenwachstum
10-Jahres CAGR
+26,5 %
Durchschnittliches jährliches Dividendenwachstum

Wichtige Termine

Hauptversammlung
11.05.2027
Termin der nächsten Hauptversammlung
Ex-Tag
noch nicht bekannt
Ab diesem Tag wird die Aktie ohne Dividendenanspruch gehandelt
Zahltag
noch nicht bekannt
Tag der Dividendenauszahlung

Kursentwicklung

Dividenden-Historie

Geschäftsjahr Dividende Veränderung Ex-Tag Zahltag
2026 noch nicht bekannt – noch nicht bekannt noch nicht bekannt
2025 11,50 € +42,0 % 13.05.2026 15.05.2026
2024 8,10 € +42,1 % 14.05.2025 16.05.2025
2023 5,70 € +32,6 % 31.05.2024 –
2022 4,30 € +30,3 % 31.05.2023 –
2021 3,30 € +65,0 % 31.05.2022 –
2020 2,00 € -16,7 % 31.05.2021 –
2019 2,40 € +14,3 % 20.05.2020 –
2018 2,10 € +23,5 % 31.05.2019 –
2017 1,70 € +17,2 % 31.05.2018 –
2016 1,45 € +31,8 % 31.05.2017 –
2015 1,10 € +266,7 % 31.05.2016 –
2014 0,30 € -25,0 % 29.05.2015 –
2013 0,40 € -77,8 % 30.05.2014 –
2012 1,80 € Erste Dividende 31.05.2013 –

Häufige Fragen zur Rheinmetall Dividende

Wie hoch ist die Dividende von Rheinmetall?
Vorgeschlagen sind 11,50 € je Aktie (0,0 % gegenüber 11,50 € im Vorjahr). Verbindlich wird der Betrag erst mit dem Beschluss der Hauptversammlung.
Wann ist der Ex-Dividenden-Tag von Rheinmetall?
Der letzte Ex-Tag von Rheinmetall war der 13.05.2026. Der nächste wird nach der Hauptversammlung bekanntgegeben. Wer die Aktie bis zum Handelsschluss des Vortags im Depot hat, erhält die Dividende.
Wann findet die Hauptversammlung von Rheinmetall statt?
Die Hauptversammlung von Rheinmetall findet am 11.05.2027 statt. Dort wird die Dividende formal beschlossen.
Wie hat sich die Dividende von Rheinmetall entwickelt?
Im Schnitt der letzten fünf Jahre veränderte sich die Dividende um 41,9 % pro Jahr. Der DiviScore von Rheinmetall liegt bei 81 von 100.

Ein Unternehmen, das die Geschichte nie losließ

Es gibt Unternehmen, deren Geschichte ein Spiegel der Zeit ist – und Rheinmetall ist eines davon. Im Jahr 1889 in Düsseldorf als Rheinische Metallwaaren- und Maschinenfabrik gegründet, war das Unternehmen von Beginn an Teil der deutschen Rüstungsindustrie. Geschütze, Munition, Metallteile für das Militär – Rheinmetall war in beiden Weltkriegen ein zentraler Lieferant der deutschen Streitkräfte, und diese Geschichte ist nicht wegzudiskutieren. Sie gehört zum Unternehmen, so wie die Kriegsgeschichte zur deutschen Geschichte gehört.

Nach 1945 war der Neuaufbau mühsam und erzwungen. Rüstungsproduktion war verboten, und Rheinmetall musste sich neu erfinden. Das Unternehmen stieg in die Automobilindustrie ein und wurde zu einem bedeutenden Zulieferer von Kolben und Motorenkomponenten. Jahrzehntelang war Rheinmetall ein Mischkonzern, der zivile und militärische Produkte unter einem Dach vereinte – bis das strategische Pendel zurückschwang.

Vom Zulieferer zum europäischen Rüstungskonzern

In den letzten Jahren hat Rheinmetall den Fokus scharf auf das Verteidigungsgeschäft ausgerichtet. Der Automobilbereich wurde sukzessive reduziert und schließlich weitgehend veräußert. Im Kern steht heute das, was Rheinmetall seit Gründung kann: Systeme für Streitkräfte entwickeln und fertigen. Das Angebot reicht von gepanzerten Radfahrzeugen über den Schützenpanzer Lynx bis hin zu Flugabwehrsystemen, Munition und Fahrzeugkomponenten für den Leopard 2.

Mit dem Panther arbeitet Rheinmetall an der nächsten Generation kampfgepanzerter Fahrzeuge – ein System, das die Bundeswehr und potenzielle Exportkunden in die nächste Dekade der Landstreitkräfte führen soll. Gleichzeitig ist Munition eines der kritischsten Themen der europäischen Verteidigungspolitik geworden: Die Bestände, die während des Kalten Krieges aufgebaut und nach 1991 dramatisch abgebaut wurden, müssen wieder aufgefüllt werden. Rheinmetall ist einer der wenigen europäischen Hersteller, der diese Kapazitäten aufbauen kann.

Zeitenwende als Zäsur

Russlands Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 markierte für Rheinmetall eine Zäsur, die kaum ein Unternehmen in dieser Schärfe erlebt hat. Was vorher Industriepolitik und Haushaltsdebatte war, wurde über Nacht zur Frage der kollektiven Sicherheit. Europäische Regierungen begannen, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen, Bestellungen zu platzieren und den Aufbau nationaler Produktionskapazitäten zu priorisieren. Rheinmetall rückte damit aus dem Schatten des Nischenlieferanten in die Mitte der politischen Agenda.

Das Unternehmen reagiert mit dem Aufbau von Fertigungskapazitäten in mehreren europäischen Ländern und verhandelt über Produktionsstätten in der Ukraine selbst. Kaum ein anderer DAX-Konzern hat einen derart direkten Bezug zu den geopolitischen Verwerfungen unserer Zeit – und kaum einer steht vor einer Transformation, die so direkt von Weltpolitik abhängt wie Rheinmetall.

Der DiviScore in den Kennzahlen oben bewertet die Qualität der Dividende auf einer Skala von 0 bis 100: Er fasst die langfristige Wertentwicklung, die Qualität der Dividendenpolitik und weitere Kennzahlen zusammen. Wie er berechnet wird, erklärt unsere DiviScore-Methodik.

Stand der Informationen: April 2026. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar, sondern dient ausschließlich der journalistischen Information.

Über den Autor
Alexander Müller ist Finanzredakteur und Dividendeninvestor mit über 12 Jahren Erfahrung im deutschen Aktienmarkt. Er analysiert Dividendenaktien für Dividenden-Kalender.com und ist spezialisiert auf DAX, MDAX und europäische Qualitätsdividendenzahler.