Adidas Dividende

Adidas

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164,55 EUR +1,92 %

Wichtige Kennzahlen

Dividendenrendite
1,70 %
Aktuelle Rendite basierend auf der letzten Dividende
Dividende
2,80 EUR
Letzte gezahlte Dividende pro Aktie
DiviScore
40 Durchschnittlich
Bewertung der Dividendenqualität
5-Jahres CAGR
-7,8 %
Durchschnittliches jährliches Dividendenwachstum
10-Jahres CAGR
+2,3 %
Durchschnittliches jährliches Dividendenwachstum

Wichtige Termine

Hauptversammlung
07.05.2026
Termin der nächsten Hauptversammlung
Ex-Tag
08.05.2026
Ab diesem Tag wird die Aktie ohne Dividendenanspruch gehandelt
Zahltag
12.05.2026
Tag der Dividendenauszahlung

Kursentwicklung

Dividenden-Historie

Jahr Dividende Rendite Veränderung Ex-Tag Zahltag
2025 2,80 EUR 0,00 % +40,0 % 08.05.2026 12.05.2026
2024 2,00 EUR 0,91 % +185,7 % 16.05.2025 20.05.2025
2023 0,70 EUR 0,31 % Unverändert 17.05.2024 16.06.2024
2022 0,70 EUR 0,42 % -78,8 % 12.05.2023 11.06.2023
2021 3,30 EUR 1,83 % +10,0 % 13.05.2022 12.06.2022
2020 3,00 EUR 1,05 % -10,4 % 13.05.2021 12.06.2021
2018 3,35 EUR 1,33 % +28,8 % 10.05.2019 09.06.2019
2017 2,60 EUR 1,36 % +30,0 % 10.05.2018 09.06.2018
2016 2,00 EUR 1,14 % +25,0 % 12.05.2017 11.06.2017
2015 1,60 EUR 1,46 % +6,7 % 13.05.2016 12.06.2016
2014 1,50 EUR 2,03 % Unverändert 08.05.2015 07.06.2015
2013 1,50 EUR 1,94 % +11,1 % 09.05.2014 08.06.2014
2012 1,35 EUR 1,62 % +35,0 % 09.05.2013 08.06.2013
2011 1,00 EUR 1,64 % +25,0 % 11.05.2012 10.06.2012
2010 0,80 EUR 1,55 % Erste Dividende 13.05.2011 12.06.2011

Von der Schusterwerkstatt zur Weltmarke

Alles begann in einem Keller. Adolf „Adi“ Dassler schusterte nach dem Ersten Weltkrieg in Herzogenaurach seine ersten Sportschuhe – handgefertigt, ohne kaufmännischen Apparat, aber mit einem Ziel: Athleten schneller und besser zu machen. Als Jesse Owens 1936 bei den Berliner Olympischen Spielen in Dasslers Schuhen vier Goldmedaillen gewann, war die Welt noch nicht bereit, darin ein Unternehmen zu sehen. Adi Dassler wusste es trotzdem.

Dreizehn Jahre später gründete er die Adidas AG – der Name eine schlichte Ableitung aus seinem Spitznamen und den ersten Buchstaben des Familiennamens. Schon kurz nach der Gründung schrieb das Unternehmen Sportgeschichte: Bei der Fußballweltmeisterschaft 1954 lief die deutsche Nationalmannschaft in Adidas-Schuhen mit wechselbaren Stollen auf – eine technische Neuerung, die auf nassem Rasen den Ausschlag geben sollte. Das „Wunder von Bern“ wurde auch zum Gründungsmythos einer Marke, die seither unlösbar mit dem Weltfußball verbunden ist.

Herzogenaurach selbst trug jahrzehntelang den Spitznamen „Stadt der gebückten Nacken“, weil man einander an den Schuhen erkannte. Adidas und Puma, gegründet von Adis Bruder Rudolf nach einem erbitterten Familienstreit, teilten die Stadt in zwei rivalisierende Lager. Diese Konkurrenz auf engstem Raum befeuerte den Ehrgeiz beider Unternehmen und machte das kleine fränkische Städtchen zum inoffiziellen Zentrum der globalen Sportschuhindustrie.

Drei Streifen, viele Welten

Was als funktionaler Sportausrüster begann, ist heute längst ein Kulturphänomen. In den 1980er Jahren adoptierte die New Yorker Hip-Hop-Szene den Superstar-Sneaker; Run-DMC widmeten dem Schuh einen eigenen Song und sicherten damit die Verbindung zwischen Sport, Straße und Popkultur. Die drei Streifen wurden zu einem Symbol, das weit über den Sport hinauswirkte – und bis heute wirkt.

Das Produktportfolio spannt heute einen breiten Bogen: von Hochleistungs-Laufschuhen und Fußballtrikots bis zu den Klassikern des Labels Adidas Originals. Silhouetten wie der Samba, der Gazelle oder der Campus sind Jahrzehnte alt und dennoch dauerhaft präsent, weil sie durch Kooperationen mit Designern, Musikerinnen und Modehäusern immer wieder neu interpretiert werden. Diese Fähigkeit zur Neuerfindung bei gleichzeitiger Rückbesinnung auf die eigene Geschichte ist eine der bemerkenswertesten Stärken der Marke.

Heute ist Adidas nach Nike der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt, mit Präsenz in mehr als 160 Ländern, einem globalen Netz aus eigenen Stores und einem wachsenden Direktvertrieb über digitale Kanäle. Das Unternehmen ist – trotz aller globalen Dimension – am Stammsitz Herzogenaurach verwurzelt geblieben. Die Geschichte dieser Marke ist am Ende die Geschichte eines Schusters, der weiter dachte als sein Leisten.

Stand der Informationen: April 2026. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar, sondern dient ausschließlich der journalistischen Information.

Über den Autor
Alexander Müller ist Finanzredakteur und Dividendeninvestor mit über 12 Jahren Erfahrung im deutschen Aktienmarkt. Er analysiert Dividendenaktien für Dividenden-Kalender.com und ist spezialisiert auf DAX, MDAX und europäische Qualitätsdividendenzahler.