Stabilus
Wichtige Kennzahlen
Wichtige Termine
Kursentwicklung
Dividenden-Historie
| Jahr | Dividende | Rendite | Veränderung | Ex-Tag | Zahltag |
|---|---|---|---|---|---|
| 2025 | 0,35 EUR | k.A. | +29,6 % | 05.02.2026 | 09.02.2026 |
| 2024 | 0,27 EUR | 4,00 % | Unverändert | 25.03.2025 | 10.02.2025 |
| 2023 | 0,27 EUR | 2,83 % | +50,0 % | 18.03.2024 | 12.02.2024 |
| 2022 | 0,18 EUR | 2,87 % | Unverändert | 20.03.2023 | 20.02.2023 |
| 2021 | 0,18 EUR | 2,10 % | Unverändert | 21.03.2022 | 21.02.2022 |
| 2020 | 0,18 EUR | 0,79 % | +38,5 % | 22.03.2021 | 15.02.2021 |
| 2019 | 0,13 EUR | 2,03 % | +116,7 % | 16.03.2020 | 14.03.2020 |
| 2018 | 0,06 EUR | 2,09 % | Unverändert | 18.03.2019 | 16.03.2019 |
| 2017 | 0,06 EUR | 1,01 % | +20,0 % | 19.03.2018 | 18.03.2018 |
| 2016 | 0,05 EUR | 0,91 % | -44,4 % | 17.03.2017 | 18.03.2017 |
| 2015 | 0,09 EUR | k.A. | Unverändert | 18.03.2016 | k.A. |
| 2014 | 0,09 EUR | k.A. | Unverändert | 23.03.2015 | k.A. |
| 2013 | 0,09 EUR | k.A. | Unverändert | 24.03.2014 | k.A. |
| 2012 | 0,09 EUR | k.A. | Unverändert | 15.02.2013 | k.A. |
| 2011 | 0,09 EUR | k.A. | Erste Dividende | 17.02.2012 | k.A. |
Stabilus Dividende — Unternehmensüberblick
Die Stabilus SE mit Hauptverwaltung in Koblenz zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Gasdruckfedern, hydraulischen Dämpfern und elektromechanischen Antrieben. Die Unternehmensgeschichte reicht bis ins Jahr 1934 zurück, als die Stabilisatorenabteilung der 1924 gegründeten Firma Hanko verselbstständigt wurde — der Name Stabilus leitet sich von „Stabilisator“ ab. Heute vereint der Konzern unter seinem Dach namhafte Marken wie ACE, HAHN Gasfedern, Fabreeka und General Aerospace. Die Produkte von Stabilus kommen in nahezu jeder Branche zum Einsatz: von der Automobilindustrie über Möbel und Medizintechnik bis hin zur Luft- und Raumfahrt. Mit weltweit rund 7.000 Mitarbeitern an über 30 Standorten bedient das Unternehmen Kunden in mehr als 50 Ländern.
Dividendenpolitik von Stabilus
Stabilus verfolgte in den vergangenen Jahren eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik mit stetig steigenden Ausschüttungen. Für das Geschäftsjahr 2024/25 (Ende September 2025) musste der Vorstand die Dividende jedoch deutlich auf 0,35 Euro je Aktie senken — ein markanter Rückgang gegenüber den Vorjahren. Ursache waren Restrukturierungsaufwendungen im Rahmen eines umfassenden Transformationsprogramms, höhere Zinskosten nach der Akquisition von Destaco und ungünstige Währungseffekte. Der Nettogewinn brach von 72 Millionen Euro im Vorjahr auf 24,2 Millionen Euro ein. Die Ausschüttungsquote blieb dadurch trotz der niedrigeren Dividende auf einem hohen Niveau. Für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 erwarten Analysten eine deutliche Erholung der Dividende auf geschätzt 1,75 Euro je Aktie.
Geschäftsentwicklung und Dividendenperspektive
Im Geschäftsjahr 2024/25 erzielte Stabilus einen Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro, der damit nahezu auf Vorjahresniveau verharrte. Das bereinigte EBIT sank auf 142,6 Millionen Euro nach zuvor 157,1 Millionen Euro, was einer bereinigten EBIT-Marge von 11 Prozent entsprach. Der bereinigte Free Cashflow blieb mit 119 Millionen Euro solide. Für das Geschäftsjahr 2025/26 prognostiziert das Management einen Umsatz zwischen 1,1 und 1,3 Milliarden Euro bei einer bereinigten EBIT-Marge von 10 bis 12 Prozent. Die breite Umsatzspanne spiegelt die Unsicherheiten im Automobilsektor und im allgemeinen Industrieumfeld wider. Gelingt die laufende Transformation, sollten die Margen mittelfristig wieder steigen und höhere Dividenden ermöglichen.
Für welche Anleger eignet sich Stabilus?
Stabilus eignet sich für Anleger mit mittelfristigem Anlagehorizont, die von einer konjunkturellen Erholung im Industriesektor profitieren möchten. Die aktuell niedrige Dividende sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Unternehmen in einem strukturellen Wachstumsmarkt tätig ist — insbesondere die Elektromobilität erfordert neue Lösungen für Klappen, Hauben und Ladedeckel. Die laufende Restrukturierung bietet die Chance auf steigende Profitabilität in den Folgejahren. Konservative Dividendenanleger sollten die Normalisierung der Gewinne abwarten, bevor sie einsteigen. Wer jedoch die Geduld mitbringt, könnte bei einer Rückkehr zu alter Ertragsstärke von steigenden Ausschüttungen und Kurssteigerungen profitieren.
Stand der Recherche: März 2026. Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar.
