SCHOTT Pharma
Wichtige Kennzahlen
Wichtige Termine
Kursentwicklung
Dividenden-Historie
| Jahr | Dividende | Rendite | Veränderung | Ex-Tag | Zahltag |
|---|---|---|---|---|---|
| 2025 | 0,18 EUR | k.A. | +12,5 % | 04.02.2026 | 06.02.2026 |
| 2024 | 0,16 EUR | 0,68 % | +6,7 % | 05.02.2025 | 07.02.2025 |
| 2023 | 0,15 EUR | 0,37 % | Erste Dividende | 15.03.2024 | 19.03.2024 |
SCHOTT Pharma Dividende – Unternehmensüberblick
Die SCHOTT Pharma AG & Co. KGaA mit Sitz in Mainz ist ein weltweit führender Anbieter von pharmazeutischen Verpackungslösungen und Drug-Delivery-Systemen. Das Unternehmen wurde 2022 als eigenständige Gesellschaft aus der traditionsreichen SCHOTT AG ausgegliedert und ging am 28. September 2023 an die Frankfurter Börse – der größte deutsche IPO des Jahres. SCHOTT Pharma produziert Fläschchen (Vials), Ampullen, Spritzen und Kartuschen aus Spezialglas und Polymerwerkstoffen für die Pharmaindustrie. Mit einer Produktionskapazität von über 13 Milliarden Arzneimittelbehältern pro Jahr beliefert das Unternehmen Pharmakonzerne weltweit. Bereits wenige Monate nach dem Börsengang stieg SCHOTT Pharma in den SDAX auf und gehört damit der DAX-Familie an. Die Mehrheitsbeteiligung hält weiterhin die SCHOTT AG, eine Stiftung des Erfinders Carl Zeiss.
Dividendenpolitik von SCHOTT Pharma
Als vergleichsweise junges börsennotiertes Unternehmen befindet sich die Dividendenhistorie von SCHOTT Pharma noch im Aufbau. Für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurde erstmals eine Dividende von 0,16 Euro je Aktie ausgeschüttet. Auf der Hauptversammlung am 3. Februar 2026 beschlossen die Aktionäre eine Erhöhung auf 0,18 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2024/2025 – ein Anstieg um 12,5 Prozent. Bei einem Ergebnis je Aktie von 0,97 Euro entspricht dies einer moderaten Ausschüttungsquote von rund 19 Prozent. Die niedrige Ausschüttungsquote spiegelt die Wachstumsstrategie des Unternehmens wider: SCHOTT Pharma investiert erhebliche Mittel in den Ausbau der Produktionskapazitäten, insbesondere im Bereich vorfüllbarer Spritzen und polymerer Verpackungslösungen. Die aktuelle Dividendenrendite bewegt sich im niedrigen Bereich, was für ein Wachstumsunternehmen in der Pharmazulieferindustrie typisch ist.
Geschäftsentwicklung und Dividendenperspektive
Im Geschäftsjahr 2024/2025 (endet September) erzielte SCHOTT Pharma einen Umsatz von 986,2 Millionen Euro, was einem währungsbereinigten Wachstum von 5,8 Prozent entspricht. Das EBITDA stieg währungsbereinigt um 11,5 Prozent auf 280,3 Millionen Euro, die EBITDA-Marge verbesserte sich auf starke 28,4 Prozent. Diese hohe Profitabilität ist ein Kennzeichen des Geschäftsmodells: Pharmazeutische Primärverpackungen sind regulatorisch aufwendig, was hohe Markteintrittsbarrieren schafft und langfristige Kundenbeziehungen sichert. Wachstumstreiber sind insbesondere die steigende Nachfrage nach Biologika und GLP-1-Medikamenten, die hochwertige Verpackungslösungen erfordern. Das Unternehmen investiert gezielt in neue Produktionsstandorte und den Ausbau der Kapazitäten für polymere Spritzensysteme. Mittel- bis langfristig dürfte die Dividende mit steigenden Gewinnen weiter wachsen, wobei der Schwerpunkt vorerst auf der Wachstumsfinanzierung liegt.
Für welche Anleger eignet sich SCHOTT Pharma?
SCHOTT Pharma richtet sich primär an wachstumsorientierte Anleger, die vom strukturellen Trend in der Pharmaindustrie profitieren möchten. Die Aktie ist keine klassische Dividendenaktie mit hoher Rendite, sondern ein Wachstumswert mit defensivem Geschäftsmodell. Die Stärken liegen in der regulatorischen Absicherung, der hohen Marge und der Zugehörigkeit zur SCHOTT-Gruppe. Wer langfristig auf steigende Dividenden setzt und bereit ist, anfänglich niedrige Ausschüttungen zu akzeptieren, findet in SCHOTT Pharma einen interessanten SDAX-Wert mit Perspektive. Die Bewertung liegt allerdings über dem Branchendurchschnitt, was Geduld bei der Renditeentwicklung erfordert.
Stand der Recherche: März 2026. Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar.
